Valentinstag 2018: Gefährliche Liebesgrüße aus dem Darknet


Bochum (ots) -

Zum Valentinstag werden wieder zahlreiche rote Rosen, Parfüm oder
andere Geschenke zwischen den Liebenden verschenkt und elektronische
Grüße verschickt. Das machen sich Cyberkriminelle zu Nutze und gehen
gezielt auf die Jagd, um Geldbeträge oder persönliche Daten zu
stehlen. Hierzu kommen Mails mit vermeintlichen Schnäppchen-Angeboten
für beliebte Valentinstagsgeschenke und elektronische Liebesgrüße zum
Einsatz. Oft enthalten die Nachrichten Links zu Schadcode-Seiten oder
gefährliche Dateianhänge. G DATA klärt über die Maschen der Betrüger
auf und gibt Tipps für einen sicheren Tag der Liebenden.

"Cyberkriminelle nutzen gezielt besondere Anlässe und Festtage für
ihre Kampagnen aus", erklärt Tim Berghoff, G DATA Security
Evangelist. "Die Täter haben es dabei insbesondere auf persönliche
Daten, wie Zugangsdaten für Benutzerkonten oder
Kreditkarteninformationen abgesehen. Das direkte Stehlen von
Geldbeträgen mit Hilfe von unseriösen Angeboten gehört aber genauso
zum kriminellen Repertoire."

Der IT-Security-Experte rät Internetnutzern daher zur Vorsicht.
Erhaltene Nachrichten sollten genau geprüft und im Zweifelsfall
umgehend gelöscht werden. Zudem sollten sowohl auf dem PC, als auch
dem Mobilgerät eine umfassende Sicherheitslösung im Einsatz sein und
das Betriebssystem und alle installierten Programme durch Updates auf
dem neuesten Stand gehalten werden.

Cybercrime-Maschen zum Valentinstag

Vermeintliche Schnäppchen locken in die Fall

Viele Paare beschenken sich am Tag der Liebenden. Die
Mail-Postfächer werden daher oft mit angeblichen Super-Schnäppchen
geflutet, in denen beliebte Valentinstags-Geschenke zu besonders
günstigen Preisen angepriesen werden. Gehen Anwender darauf ein, ist
die Wahrscheinlichkeit hoch, gefälschte oder gar keine Ware zu
bekommen, obwohl der Kaufpreis bezahlt wurde.

Gefährliche Liebesgrüße

Elektronische Grüße erfreuen sich immer noch einer großen
Beliebtheit. Kriminelle nutzen dies und verschicken zum Valentinstag
angebliche Liebesgrüße mit gefährlichem Schadcode-Anhang. Die Täter
nutzen dabei nicht nur E-Cards, sondern sind in sozialen Netzwerken
auf der Jagd nach ahnungslosen Nutzern. Sie verteilen
Valentinstagsgrüße an Anwender und nutzen dabei unauslesbare
Kurz-URLs. Diese verweisen auf eine Schadcode-Webseite, die den
Computer oder das mobile Gerät infizieren.

G DATA Sicherheitstipps

- Software-Sicherheitslücken schließen: Ein aktuelles
Betriebssystem sowie Updates von Anwendungen und Apps schließen
kritische Sicherheitslücken. Angriffe laufen somit ins Leere und
der Computer oder das mobile Gerät bleibt sicher.

- Geschützt durch Security Software: Eine leistungsfähige
Sicherheitslösung gehört zur Grundausstattung jedes PCs und
Mobilgeräts. Neben einem effektiven Virenschutz sollte diese
auch einen Spam-Filter, eine Firewall und einen Echtzeitschutz
gegen Online-Bedrohungen umfassen.

- Ab in den digitalen Papierkorb: Nachrichten mit unseriösen
Angeboten und Spam-Mails sollten umgehend gelöscht werden.
Enthaltende Links und Dateianhänge sollten Nutzer auf keinen
Fall öffnen.

- Online-Zahlung, aber sicher: Bei Online-Zahlungen wie Paypal und
anderen Finanzgeschäften sollten Nutzer auf ein möglichst
sicheres Zwei-Wege-Authentifizierungsverfahren achten.
Zusätzlichen Schutz bietet hier die G DATA BankGuard-Technologie
in den Sicherheitslösungen des deutschen IT-Security-Herstellers
für Desktop-PCs.

- Nur in seriösen Online Shops kaufen: Käufer sollten Online-Shops
vor dem Einkauf genau unter die Lupe nehmen und sich dabei über
die allgemeinen Geschäftsbedingungen, Versand- und eventuelle
Zusatzkosten informieren. Ein Blick in das Impressum ist
ebenfalls sinnvoll. Außerdem lohnt sich eine Online-Recherche,
um zu ermitteln, ob der Betreiber als "schwarzes Schaf" bekannt
ist.

- Vorsicht bei Kurz-URLs: Verkürzte Links können geradewegs in die
Schadcode-Falle führen. Nutzer sollten daher vorsichtig sein und
URLs von Unbekannten nicht anklicken.

- Vorsicht bei Nachrichten von unbekannten Social Media-Kontakten:
Nutzer sollten vorsichtig sein, wenn sie in sozialen Netzwerken
von Unbekannten vermeintliche Valentinstagsgrüße erhalten. Die
darin enthaltenen Links könnten geradewegs auf Webseiten mit
Schadcode führen.



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